Do’s and Don’ts bei Küchen

Eine eigene Küche plant man nicht so häufig im Leben. Da kann es kann schnell passieren, dass Sie bei Ihrem Küchenplanungsprojekt den Überblick verlieren. Bevor Sie also beginnen, sollten Sie ein paar Nachforschungen anstellen und sich bereits im Voraus über einige wichtige Punkte der Küchenplanung informieren. Wir erklären, worauf man bei der Küchenplanung achten muss und was es zu vermeiden gilt.

 

Der Weg zur Traumküche: Die 5 Dos und Don’ts

Mit unserer Liste der Do’s and Don’ts der Küchengestaltung kommen Sie Ihrer Traumküche einen Schritt näher.

  • Das Licht im Arbeitsbereich der Küche

Im besten Fall liegt der Arbeitsbereich vor dem Fenster und das Tageslicht fällt direkt auf Arbeitsplatten, Geräte, Hände – und Sie haben die Pole-Position beim Hinausgucken. Ist das in Ihrer Küche nicht machbar, sorgen innovative Leuchtsysteme für eine praktische und schöne Ausleuchtung Ihres Arbeitsbereichs Ihrer Küche.

DO!

  • Lassen Sie sich von Küchen-Ausstellern und Küchenprofis im Küchenstudio demonstrieren, was in Sachen Lichtpräzision und Lichtkomfort heute alles möglich ist und welche Optionen sich für Ihre Küchenplanung am besten eignen

Mit einer starken, gezielten und angenehmen Beleuchtung können Sie gefahrlos auch abends schnippeln und kochen.

DON’T!

  • Finger weg von Funzeln. Installieren Sie leistungsstarke Leuchten.
  • Schrauben Sie Ihre Leuchtkörper nicht über die Oberschränke, sondern darunter. Sonst werfen diese nämlich Schatten und Sie könnten sich beispielsweise mit dem Zwiebelmesser in die Finger schneiden.
  • Kein grelles Licht verwenden – das macht die Augen müde und ist schlecht für Ihren Teint.
  • Wichtig bei der Vorfenstermontage: Verbauen Sie sich nicht den Weg zur frischen Luft.Entweder schon beim Fenstereinbau auf eine Brüstungshöhe von mindestens 95 Zentimeter achten oder die Arbeitsplatte gleich platzsparend in die Fensternische einbauen.
  • Hochschränke nicht neben Fenstern montieren – sie schlucken Licht!
  1. Die Höhe der Arbeitsfläche in der Küche

Viele von uns kochen, spülen und schnippeln an viel zu niedrigen Arbeitsflächen in der Küche. Zu hohe Arbeitsflächen oder falsche Griffhöhen an Schränken oder Küchengeräten sind wenig ergonomisch und bereiten auf Dauer gesundheitliche (Rücken-) Probleme.

DO!

  • Optimale Arbeits- und Griffhöhe von Fachmännern errechnen lassen

DON’T!

  • Höhenverhältnisse nicht einfach abschätzen. Je ergonomischer desto komfortabler und gesünder.
 
  1. Steckdosen in der Küche platzieren

Bei der Planung einer neuen Küche wird ein wichtiger Aspekt oft vernachlässigt: die Anschlüsse für Strom, Wasser und eventuell Gas. Wie viele Steckdosen braucht man in der Küche und wo platziere ich diese am besten?

DO!

  • Sprechen Sie mit einem Küchenprofi. Am besten lassen Sie sich benötigte Anschlüsse und die Platzierung der Steckdosen bereits genau in die Planungsskizze einzeichnen. Der Küchenprofi weiß, in welcher Höhe und mit welchem Abstand zu Geräten die Steckdosen angebracht werden sollten. Dementsprechend werden dann die Leitungen verlegt.
  • Anzahl der Steckdosen in der Küche auf Ihre Nutzungsgewohnheiten und Anzahl der Küchengeräte anpassen. Die Initiative ELEKTRO+ der Gesellschaft für Energiedienstleistung empfiehlt ein Minimum von 17 Steckdosen in der Küche. In modernen Küchen finden sich versenkbare Steckdosen, die in Schränken und Auszügen „versteckt“ sind. Das schafft zusätzliche Flexibilität ohne wertvollen Platz auf der Arbeitsplatte wegzunehmen.

DON’T!

  • Küchenanschlüsse nicht vor Planung Ihrer Traumküche verlegen lassen
 

Wenn Sie zuerst alle Küchenanschlüsse verlegen und erst dann Ihre Traumküche finden und planen, kann die ganze Arbeit umsonst gewesen sein. Womöglich wird die Hälfte der Steckdosen verdeckt und die Platzierung in der Küche ist nicht optimal. Sparen Sie sich die Elektroplanung besser auf, bis Sie Ihre Küche durchgeplant haben. So bleibt mehr Raum für individuelle Bedürfnisse.

  1. Stauraum in der Küche schaffen und nutzen

Kleine Küchen, kein Problem. Selbst eine Drei-Quadratmeter-Küche kann ergonomisch und praktisch sein – die richtige Planung macht den Unterschied. Nutzen Sie den Raum in Richtung Decke aus.

DO!

  • Mit Ober- und Unterschränken arbeiten
  • Töpfe und Utensilien platzsparend aufhängen
  • Kleine Recyclingstationen installieren

DON’T!

  • Zwischen Ober- und Unterschränken genügend Platz lassen – wenigstens 60 Zentimeter
  • Abstand zwischen zwei gegenüberliegenden Küchenzeilen oder Elementen nicht unter 1,20 Meter
 
  1. Herd, Spüle und Kühlschrank in der Küche anordnen

Haben Sie zu lange Arbeitswege beim Kochen, Kühlen und Spülen, geht einem irgendwann die Puste aus oder man stolpert und der Küchenunfall ist vorprogrammiert. Gute Planer setzen deshalb auf kurze Wege.

DO!

  • Geräte entsprechend der gängigen „Küchenchronologie” platzieren: erst vorbereiten, dann kochen, dann spülen
  • Rechts- und Linkshändigkeit bei der Reihung der Geräte berücksichtigen
  • Zwischen Herd und Spüle (Geschirrspüler) kleine Arbeitsfläche einbauen oder je eine zu beiden Seiten des Kochfelds. Vorteil: Kochutensilien- und Bücher können in Reichweite abgestellt werden

DON’T!

  • Schubladenschränke direkt neben dem Herd vermeiden